Onlinestudium - online studieren

Was ist ein Onlinestudium?

Per Onlinestudium zum gewünschten Abschluss

Seit einigen Jahren sind die Möglichkeiten zu studieren, gestiegen. Es geht nicht mehr länger nur um das klassische Präsenzstudium, sondern man kann auch ein Fernstudium besuchen, um einen akademischen Abschluss zu erlangen. Eine besondere Form dieses Fernstudium ist das Onlinestudium. Charakteristisch hierfür ist, dass man nicht nur schriftliche Aufgaben über Arbeitshefte und Lehrbücher erhält, sondern Lernstoff auch über das Internet erhält und bearbeitet.

Es gibt mittlerweile zahlreiche Anbieter, die sich auf diese Studienform spezialisiert haben. Für den Studenten selbst ergeben sich dadurch vollkommen neue Möglichkeiten. Wer sich für ein solches Studium entscheidet, fällt eine besonders zukunftsorientierte Form des Studierens. Vor allem die Tatsache, dass das Internet immer weiter verbreitet ist und technisch gesehen eine Revolution angezettelt hat, sorgt dafür, dass es einerseits immer mehr Universitäten gibt, die ein Studium mit sehr hohem Onlineanteil anbieten, als auch immer mehr Abiturienten, die sich für ein berufsbegleitendes oder ausbildungsbegleitendes Studium entscheiden und sich dabei für die Onlinevariante entscheiden.

Im Vordergrund steht die überwiegend schriftliche und audiovisuelle Verarbeitung von Medien. Als charakteristisch wird angesehen, dass man auch als Berufstätiger die Chance hat, Fachkenntnis berufsbegleitend zu vertiefen und so einen anerkannten akademischen Abschluss zu erwerben, ohne seine sichere Existenz aufgeben zu müssen.

Per Onlinestudium werden sowohl Bachelorstudiengänge wie auch Masterstudiengänge angeboten.

Die Vorteile, die dem Studenten dabei zu Gute kommen, liegen ganz klar auf der Hand. Immerhin kann man sich den technischen Fortschritt, welchen das Internet bietet, zu Nutze machen. Studenten wissen vor allem die flexible und zeitsparende sowie ortsunabhängige Ausbildung zu schätzen. Als Student dieser besonderen Studienform kann man sich seine Zeit relativ frei einteilen und nebenher zum Beispiel noch berufstätig sein. Das erlernte Wissen kann direkt im täglichen Berufsleben in die Praxis umgesetzt werden.

Man muss allerdings keine Angst haben, dass man dabei nur auf sich gestellt ist. Auf der einen Seite gibt es Seminare und Workshops, bei denen man mit Tutoren und Kommilitonen in Kontakt treten und sich austauschen kann, andererseits besteht auch die Möglichkeit, über das Internet nicht nur interaktiven Lernstoff zu beziehen, sondern über Foren und Chats mit anderen zu referieren und zu diskutieren.

Es gibt aber nicht nur Vorteile, die man unmittelbar für sich nutzen kann, wenn man sich für ein Studium mit hohem Onlineanteil entscheidet. Bei einer späteren Bewerbung wird ein solches Studium vom Personalverantwortlichen in der Regel sehr gut angenommen und hoch geschätzt. Schließlich bedeutet die Entscheidung für ein Onlinestudium, dass man hohe Flexibilität, Motivation und Disziplin zeigt. Wie schnell man mit dem Lernstoff vorankommt, liegt nämlich an einem selbst.

Es gibt einige Universitäten, die im Studienablauf voneinander unterscheiden. Besonders von Vorteil sind allerdings diejenigen, bei denen die Vorlesungen zeit- und ortsunabhängig sind, bei denen man Professoren kennen lernt, die Experten auf ihrem Fachgebiet sind, und wo der Studienplan regelmäßig aktualisiert wird und im Studium auf die neuesten Methoden und Konzepte geachtet wird. Außerdem kann man die Vorzüge einer ruhigen Lernumgebung für sich nutzen und so relativ schnell einen qualitativ hochwertigen Abschluss erwerben.

Die Geschichte des Onlinestudium

Mittlerweile gibt es sehr viele Hochschulen, die zusätzlich zum Präsenzstudium auch das Fernstudium anbieten. Ebenso kann man Hochschulen finden, die sich auf das Teilzeitstudium mit Onlinevorlesungen spezialisiert haben und nur dieses anbieten. Während man bis vor wenigen Jahren noch dazu verpflichtet war, für das Studium in eine andere Stadt zu ziehen und einige Unannehmlichkeiten auf sich zu nehmen, ist dies heute anders. Man muss sich nicht mehr direkt nach dem Abitur für oder gegen das Studium entscheiden, sondern erhält auch dann, wenn man bereits mit beiden Beinen im Berufsleben steht, die Möglichkeit, sich über ein Aufbaustudium weiterzubilden.

Die Geschichte des Onlinestudium reicht gar nicht so weit zurück. Die ersten Hochschulen, welche sich auf spezialisiert haben, gab es spätestens dann, als das Internet mehr und mehr auf dem Vormarsch war. Dadurch, dass das Internet selbst in der heutigen Zeit noch immer weiter wächst, wachsen mit ihm auch die Möglichkeiten, sich fortzubilden. Den gesellschaftlichen Fortschritt konnte man allerdings zuerst daran erkennen, dass neben dem Präsenzstudium nun auch das Fernstudium angeboten wurde. Allerdings wurden die Lernmaterialien hier noch per Post versendet, was für die Studenten doch immer mit einem gewissen Aufwand verbunden war. Seitdem es aber die Möglichkeiten der Videovorlesungen, Podcasts, Foren und Web2.0 Anwendungen gibt, geht alles sehr viel schneller, flexibler und interaktiver. Den größten Teil der Zeit wird das Fernstudium online stattfinden.

Üblicherweise ist es so, dass man nach der Immatrikulation seine Zugangsdaten für das Lernraumsystem sowie die Internetadresse und den Lernraum mit dem persönlichen Passwort bekommt. Außerdem findet eine Einführungsveranstaltung zum Studienbeginn statt, bei welcher man seine Betreuer und Kommilitonen kennen lernen kann und einiges über den Ablauf des online Studium lernt.

Alles, was man während lernen muss, wird über das Internet 24 Stunden 365 Tage im Jahr zur Verfügung gestellt. Allerdings kann man nicht nur Lernmaterialien und Übungen im Internet machen, sondern hat darüber hinaus auch die Möglichkeit, per Internet mit Kommilitonen und Betreuern zu kommunizieren. Vor allem dann, wenn es Fragen zu klären gilt oder man in Gruppen Aufgaben bearbeiten möchte, ist das Internet dann die erste Anlaufstelle.

Inwieweit man an Seminaren teilnehmen muss, ist von Anbieter zu Anbieter verschieden. Bei einigen gliedert sich der Studienablauf so, dass etwa 20 % des gesamten Studiums in Präsenz stattfinden. Dies hat für die Studenten den Vorteil, dass die Lerninhalte vertieft und ergänzt werden, zudem werden dann Prüfungen geschrieben, Seminare und Laborübungen durchgeführt. Auch die Klausuren werden in solchen Präsenzseminaren geschrieben. Dadurch, dass es aber keine festen Vorlesungszeiten gibt, ist man bei der Onlinevariante trotzdem flexibel.

Welche Anforderungen werden gestellt?

Um entscheiden zu können, ob das ein Studium mit sehr hohem Onlineanteil die richtige Wahl ist, sollte man sich vorher darüber informieren, welche Anforderungen an einen selbst gestellt werden. Für das Onlinestudium gilt, dass hier verschiedene Aspekte von Präsenzstudium, Teilzeitstudium und Fernstudium zusammentreffen. Es kann ebenso wie bei einem Präsenzstudium sein, dass Prüfungen nur zu festen Terminen an der jeweiligen Hochschule stattfinden. Von daher muss man auch ein gewisses Maß an Mobilität mitbringen.

Weitere Charaktereigenschaften, die von Studenten gefordert werden, sind Selbstdisziplin, Motivation und Selbstlernkompetenz, immerhin wird man die meiste Zeit alleine lernen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, mit den Dozenten und Studenten regelmäßig im Internet einen Austausch zu veranstalten, in etwa per E-Mail oder Chat. Damit es zu keinerlei Problemen während des Studiums kommt, sollte man sowohl mit dem Computer als auch mit dem Internet umgehen können. Dann bekommt man zeitliche und räumliche Flexibilität geboten, mit denen man natürlich auch umgehen können muss. Ebenfalls charakteristisch für ein solches Studium sind Selbstmotivation, Stoffwahl, Erfolgskontrolle.

Grundsätzlich gilt, dass man sich darüber bewusst sein sollte, dass sich dieses in wichtigen Aspekten von einem normalen Studium unterscheidet.