Bachelor Kindheitspädagogik | Fernstudium

Der Beruf des Kindheitspädagogen

Kinder sind nicht nur der Mittelpunkt in den eigenen Familien, sondern auch der Gesellschaft, denn Kinder sind die Zukunft. Umso wichtiger ist es, den Nachwuchs für unsere Welt vorzubereiten und sie korrekt in diese einzuführen, um sie nicht mit sozialen und gesellschaftlichen Erwartungen und Pflichten zu überfordern, sondern ihnen das Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit und Schutz in ihrer Gemeinschaft zu geben.

Im Laufe der Kindheit erfahren Kinder viel über ihre Umwelt und Mitmenschen. Sie wiederholen und ahmen das Verhalten ihrer Eltern, Familienangehöriger, Freunde sowie anderer Bezugspersonen, wie beispielsweise Erzieher nach. Oftmals boykottieren die Kinder aber auch das Verhalten, welches sie mitbekommen.

Welche Erfahrungen, Ereignisse und Erlebnisse wie auf das Kind, seine Psyche, sein Verhalten und sein zukünftiges Leben sich auswirken, ist oftmals für die Eltern und die Umgebung sowie für das Kind selbst schwierig einzuschätzen. Hier ist die Unterstützung ausgebildeter Kindheitspädagogen gefragt.

In ihrem Berufsalltag unterstützen Kindheitspädagogen Kinder, Familien und ihre Bezugspersonen in der kindlichen Entwicklung. Sie helfen bei Schwierigkeiten oder Problemen und stehen den Familien mit ihrem Fachwissen und Rat zur Seite.

Was ist wichtig für Kinder? Welche Aspekte müssen erfüllt sein, damit ein Kind glücklich und sicher aufwachsen kann? Mit diesem angeeigneten Wissen können Kindheitspädagogen den betroffenen Kindern und Familien helfen.

Zudem haben Kindheitspädagogen nicht nur die einzelnen Familien im Blick, sondern auch die Umwelt, die gesellschaftlichen, sozialen und politischen Gegebenheiten, die sozialen Werte und Normen sowie die aktuellen Geschehnisse und dessen Auswirkungen auf die Kinder und ihre Entwicklung. Somit ist der Beruf des Kindheitspädagogen sehr praxisorientiert, benötigt aber ebenfalls viel Theoriewissen.

» Direkt zum Anbieter wechseln*

Details zum Bachelor Kindheitspädagogik:

Voraussetzungen: Fachliche Voraussetzungen

Für den Beruf eines Kindheitspädagogen muss ein staatlich anerkanntes Studium an einer Fachhochschule oder Universität abgeschlossen werden.

Um zu diesem zugelassen zu werden, ist ein Hochschulzugang nötig. Folglich wird die allgemeine Hochschulreife oder das Fachabitur verlangt.

Aber auch ohne Abitur gibt es Wege, um zum Studium der Kindheitspädagogik zugelassen zu werden. Wer einen pädagogischen Beruf ausübt und mindestens drei Jahre Berufserfahrung vorweist, ist ebenfalls für das Studium qualifiziert.

Manche Hochschulen verlangen zudem noch ein 8 bis 13-wöchiges Vorpraktikum in einer sozialen Einrichtung. Dieses kann in einer Kindertageseinrichtung, einem Hort, Familien- oder Jugendhilfseinrichtungen oder in einer Grundschule absolviert werden. Diese stellen ebenso die späteren möglichen Arbeitsorte eines Kindheitspädagogen dar.

Persönliche Voraussetzungen

Im Beruf des Kindheitspädagogen stehen die Kommunikation und der Umgang mit Kindern und Familien im Vordergrund.

Somit sollte der Bewerber stark ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Empathie und Geduld mitbringen. Im Alltag mit Kindern kann es stressig und auch chaotisch werden, aus diesem Grund sind Stressresistenz und Organisationsfähigkeit von Vorteil.
Studienbeginn und Dauer: Das Studium dauert meist zwischen 5 und 8 Semestern und ist stark praxisorientiert. Folglich gibt es mehrere Studienmodelle.

Teilzeit-Studium

Wer einen pädagogischen Beruf ausübt, kann parallel dazu in Teilzeit studieren. Damit werden oftmals die benötigten Praktika im Laufe des Studiums nicht mehr gefordert.

Vollzeit-Studium

Das klassische Studium erfolgt in Vollzeit. Im Laufe der Studiendauer müssen die Studierenden mehrere Praktika absolvieren, um die Anwendung der Theorie in der Praxis zu üben.
Studieninhalte: Die Inhalte für das Studium eines Kindheitspädagogen können je nach Hochschule variieren, dennoch gibt es "klassische" Lerninhalte, die in jedem Studium behandelt werden.

• Pädagogik
• Psychologie
• Soziologie
• Didaktik, Sprach- und Kommunikationsweisen und -Wege
• Frühkindliche Entwicklung
• Gesundheit und Bewegung
• Bildungs- und Erziehungswissenschaften
• Gesellschaftliche, soziale und rechtliche Rahmenbedingungen für Erziehung und Bildung von Kindern

Im Laufe des Studiums werden alle Phasen der kindlichen Entwicklung behandelt, somit stehen frühkindliche Entwicklung, Erziehungsmethoden und Psychologie sowie die darauffolgenden Entwicklungsphasen der Kinder auf dem Lehrplan. Kinder benötigen einen bestimmten Zugang, aus diesem Grund werden kindgerechte Kommunikationswege erlernt.

Kindheitspädagogen können ebenfalls mit behinderten Kindern tätig sein, hierzu werden im Studium ebenfalls spezielle Inhalte zur kindlichen Gesundheit vermittelt. Um die Entwicklung der Kinder vollumfänglich analysieren und bewerten zu können, lernen angehende Kindheitspädagogen die gesellschaftlichen und rechtlichen Bedingungen für die Erziehung der Kinder in Deutschland.
Abschluss: Nach dem erfolgreich absolvierten Studium wird der Titel Bachelor of Arts "staatlich anerkannte/r Kindheitspädagoge/in" verliehen. Hierfür muss in einer Bachelorarbeit eine pädagogische Problemstellung bearbeitet und in einer mündlichen Prüfung vorgestellt und vertreten werden.
Anbieter: IU Hochschule*
Impressum / Datenschutz

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich damit einverstanden. Erweiterte Einstellungen