Bachelor Gesundheitspsychologie

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Heutzutage beschäftigen sich Ärzte und Ärztinnen nicht mehr nur mit Infektionen, Herzkrankheiten o. ä., sondern auch zunehmend mit psychischen Leiden wie Depressionen, Burnout oder Suchterkrankungen. Das liegt daran, dass psychische Leiden in vergangener Zeit zugenommen und immer mehr Aufmerksamkeit des Gesundheitssystems auf sich gezogen haben. Die Gesundheitspsychologie stellt eine neuere Teildisziplin der Psychologie dar und bringt ein neues Verständnis des Gesundheitsbegriffs mit sich. Sie sieht die Gesundheit nicht als bloße Abwesenheit von Krankheit an, sondern als positiven Zustand, der erhalten werden muss. Vor diesem Hintergrund beschäftigen sich Gesundheitspsychologen und -psychologinnen mit dem Einfluss äußerer Faktoren (z. B. personale, soziale und strukturelle Faktoren) auf die physische und psychische Gesundheit.

Unabhängig vom Bereich der Tätigkeit liegt der Schwerpunkt der Gesundheitspsychologie also auf dem Gesundheitsverhalten, wobei das Ziel verfolgt wird, dieses Verhalten durch bestimmte Verhaltensweisen, Maßnahmen oder Entscheidungen zu fördern und zu optimieren. Dies kann z. B. durch spezielle Programme zur Prävention geschehen, oder aber durch die Begleitung und Unterstützung von Menschen im Rahmen ihrer Rehabilitation. Mit welchen Maßnahmen Krankheiten präventiert werden können, wie Stress entsteht und bewältigt werden kann oder wie sich Risiko- (z. B. Rauchen) und Schutzfaktoren (z. B. Sport) auf die Gesundheit auswirken, sind nur einige Beispiele der wichtigen Themen des Bachelorstudiengangs Gesundheitspsychologie.

Ziele des Studiums sind vor allem:
- das Kennenlernen zentraler Anwendungsfelder
- die Anwendung von sozial-kognitiven Begriffen und Modellen
- die Verinnerlichung des gesellschaftlichen Auftrags der Gesundheitspsychologie in den Tätigkeitsbereichen der Beratung, Prävention, Rehabilitation oder Gesundheitsförderung
- die Vermittlung von Fachwissen zu Kriterien psychischer Störungen und deren Behandlungsmöglichkeiten, Klassifikationssystemen sowie zentralen diagnostischen Erhebungsinstrumenten

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Infos zum Onlinestudium Gesundheitspsychologie:

Zulassung: Die Regelstudienzeit des Bachelorstudiengangs beträgt 36 Monate bzw. 6 Semester. Dabei stehen jedoch ein Vollzeit- oder Teilzeitstudium zur Wahl. Im Vollzeitstudium können Sie die maximale Kursanzahl pro Semester wählen, während sich im Teilzeitstudium die zur Wahl stehenden Kurse pro Semester reduzieren. In beiden Fällen verlängert sich die Studienzeit um 18 Monate, sofern das Studium nicht in der vorgesehenen Zeit abgeschlossen wurde.

Im Teilzeitstudium steht eine Studiendauer von jeweils 48 oder 72 Monaten zur Wahl. Feste Einschreibetermine gibt es nicht.
Beginn und Dauer des Studiums: Die Regelstudienzeit des Bachelorstudiengangs beträgt 36 Monate bzw. 6 Semester. Dabei stehen jedoch ein Vollzeit- oder Teilzeitstudium zur Wahl. Im Vollzeitstudium können Sie die maximale Kursanzahl pro Semester wählen, während sich im Teilzeitstudium die zur Wahl stehenden Kurse pro Semester reduzieren.

In beiden Fällen verlängert sich die Studienzeit um 18 Monate, sofern das Studium nicht in der vorgesehenen Zeit abgeschlossen wurde. Im Teilzeitstudium steht eine Studiendauer von jeweils 48 oder 72 Monaten zur Wahl. Feste Einschreibetermine gibt es nicht.
Studieninhalte: Der Fernstudiengang Gesundheitspsychologie vermittelt sowohl anatomisch-medizinische als auch sozial-gesundheitliche Fachkenntnisse, wobei, neben gesundheitlichen Themen, Methoden der allgemeinen Psychologie, der Verhaltensmedizin, der klinischen und pädagogischen Psychologie und der Sozialpsychologie kombiniert werden. Außerdem werden, mithilfe von fachlichen sowie fachübergreifenden Methoden, wichtige Fachkompetenzen zur Vorbereitung auf Tätigkeiten in klinischen, digitalen oder beruflichen Settings unterrichtet. Wichtige Schwerpunkte des Gesundheitspsychologie Studiums sind, neben den oben genannten Themen, z. B. Prävention, Beratung, Suchterkrankungen sowie immunologische und Krebserkrankungen und Stressbewältigung.

Die Studieninhalte werden im Voll- und Teilzeitstudium jeweils in fachübergreifende „Module“, d. h. Themengebiete, unterteilt. Für den Abschluss eines Moduls werden jeweils ECTS-Punkte vergeben, womit Leistungen nachgewiesen werden.

Weitere Studieninhalte sind etwa:
• Anatomie und Physiologie
• Patient-Arzt-Beziehung
• Gesundheitsmanagement
• wissenschaftliches Arbeiten
• psychologische Diagnostik
• Statistik
• Handlungskompetenzen
• Biopsychologie
• Psychoneuroimmunologie
• Arbeitspsychologie

Außerdem können Sie im fünften und sechsten Semester drei der folgenden Spezialisierungsgebiete wählen:
• Methoden der Gesprächsführung und Gruppenberatung
• M- and E-Health
• Betriebspsychologie und betriebliches Gesundheitsmanagement
• Arbeits- und Organisationspsychologie: Burnout Prävention
• Digitales Gesundheitsprogramm
• Berufliche Wiedereingliederung
• Klinische, neurologische und psychosomatische Störungen
• Datenanalyse and Big Data
• Ernährungslehre und Medizin
Abschlusstitel: Wenn Sie das Bachelorstudium Gesundheitspsychologie an der IUBH Bad Honnef abgeschlossen haben, erhalten Sie den Titel Bachelor of Science (B.Sc.) in Gesundheitspsychologie. Auch ohne einen fortbildenden Masterstudiengang sind die Karrieresaussichten, dank der Nachfrage an Prävention und Beratung, gut, egal ob in Kliniken, Rehabilitationszentren, Schulen, Praxen, Beratungsstellen, Wirtschaftsunternehmen, M-Health-Startups oder öffentlichen Verwaltungen.
Weblink: IUBH - Fernstudium
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